Verlauf der Geflügelpest-Epidemie von H5N8 und H5N5 in Deutschland 2016/17 anhand offizieller Angaben

(Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)

 

Zusammenfassung

Der Ablauf des Geflügelpest-Seuchengeschehens 2016/2017 lässt sich in großen Teilen nicht mit der These vereinbaren, dass Wildvögel eine zentrale Rolle spielen. Vielmehr zeigen sich Zusammenhänge mit betrieblichen Abläufen in der Geflügelwirtschaft. Deren Rolle ist allerdings bisher unzureichend aufgeklärt - soweit das anhand der öffentlich zugänglichen Informationen beurteilt werden kann.

 

 

Einleitung

Die Geflügelpest (hoch pathogene aviäre Influenza, kurz HPAI) ist auch 3 Monate nach den ersten Nachweisen in Deutschland nicht unter Kontrolle. Seit im Oktober 2016 erneut ein hoch pathogenes Virus vom Typ H5 (H5N8) offensichtlich durch interkontinentalen Geflügelhandel nach Europa eingeschleppt worden ist, sind wohl mehr als Tausend wildlebende Vögel gestorben und hunderte privat gehaltene Vögel und mehrere Hunderttausend Stück Geflügel durch Geflügelpest umgekommen oder auf Verdacht getötet worden.

 

Um das Geschehen verständlicher und nachvollziehbar zu machenbeschreiben wir im folgenden den zeitlichen Verlauf der Epidemie in Deutschland, soweit er aus zugänglichen Dokumenten rekonstruierbar ist.

 

 

Quellen

Der Verlauf der Epidemie ist in verschiedenen öffentlich zugänglichen Datenbanken dokumentiert, namentlich im Tierseuchen-Informationssystem des Friedrich-Loeffler-Instituts (TSIS: https://tsis.fli.bund.de/Reports/Info_SO.aspx?ts=015) und in den Berichten an die Internationale Tierseuchenbehörde in Paris (OIE: http://www.oie.int/animal-health-in-the-world/update-on-avian-influenza/2017/).

Wir haben diese Datenbanken kritisch ausgewertet und mit anderen Quellen abgeglichen (u.a. Pressemitteilungen und Bekanntmachungen der Landkreise). Berücksichtigt wurden nur Nachweise von hoch-pathogenen H5N8- und H5N5-Viren bei Hausgeflügel und Zootieren sowie bei wildlebenden Vögeln in Deutschland. Die zusammengefassten Ergebnisse werden untenstehend in Grafiken dargestellt.

 

Zum Verständnis der Grafiken ist es wichtig, die Defizite der verfügbaren Datenbanken zu kennen:

1.    Als "Datum" wird in TSIS grundsätzlich der Tag der Labornachweise angegeben; in den OIE-Meldungen eher der Tag, an dem ein Ausbruch gemeldet wurde. Damit liegen die angegebenen Daten immer einige Tage bis 1-2 Wochen nach der tatsächlichen Entdeckung des Ausbruchs. Dieses Datum ist aber nur in Einzelfällen aus Pressemeldungen zu ermitteln und wird hier nur bei Ausbrüchen in Geflügelbeständen verwendet.

2.    Die Benennung der Vogelarten im TSIS folgt keiner wissenschaftlichen Systematik. In der TSIS-Liste stehen korrekte Artnamen ("Graureiher, Haubentaucher") neben suggestiven Bezeichnungen ("Wildente" und "Wildgans" unterschiedslos für freilebende Parkvögel wie Zugvögel) und längst veralteten Zuordnungen, z.B. "Eulen (Federwild)". Bezeichnend für die tendenziöse Darstellung ist, dass die Art bei Wildvogel-Nachweisen grundsätzlich im Plural angegeben wird ("Wildenten"), auch wenn es sich - wie meistens - um einzelne Tiere handelt, Ausbrüche in Geflügelbeständen aber stets im Singular ("Ente"), auch wenn hunderte Tiere tot sind.

3.    Die TSIS-Liste kann auch Verdachtsfälle enthalten, die sich nicht bestätigt hatten, wie aus einer Fußnote hervorgeht. In welchen Fällen dies zutrifft, wenn überhaupt, ist nicht zu erkennen.

4.    Sicher ist, dass die Zahl der infizierten Wildvögel höher ist, als die Zahl der in TSIS aufgelisteten Labor-Nachweise, da nicht alle toten Vögel geborgen werden (die große Zahl der tot aufgefundenen Seeadler, die als Prädatoren kranker und toter Vögel der Seuche zum Opfer fallen, legt davon ein trauriges Zeugnis ab). Vernünftigerweise wurden auch nicht alle geborgenen Kadaver im Labor untersucht. Dies gilt insbesondere für die ersten Tage, als im Bodensee und an Seen im Ostseeraum nach Presseberichten Hunderte toter Wasservögel (wohl meistens Reiherenten) entdeckt wurden. Für den Beginn des Ausbruchsserie werden die Zahlen aus den OIE-Berichten verwendet, die höher sind als die Angaben in TSIS (nur 7.11.2016)

 

 

Der Ablauf der H5N8 / H5N5-Epidemie in Deutschland in Grafiken

 

 

       
   

Abb. 1            Anzahl der Labor-Nachweise pro Kalenderwoche von H5-HPAI-Viren bei Wild- und Parkvögeln (außer Tierparks und Geflügelhaltungen), ab 31.10.2016 (44. Kalenderwoche).

 

Links: Regionen Deutschlands (BW & BY = Baden-Württemberg und Bayern; MV & SH = Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein; andere: alle anderen Bundesländer

Rechts: Arten nach epidemiologisch relevanten Kategorien (Wildenten inkl. einzelne Wildgänse, v.a. Reiherenten; Aas- und Fischfresser: überwiegend Möwen, Greifvögel, Graureiher, Haubentaucher, Seeadler; Parkvögel: Höckerschwäne, Kanadagänse usw.). Bei angeblichen "Wildgänsen" in Süddeutschland oder in Städten ist regelmäßig davon auszugehen, dass es sich um Parkvögel handelt. Aufgrund der unpräzisenDaten im TSIS bleiben jedoch viele Zweifelsfälle.

 

 

 

 

 

 

 
   

Abb. 2            Anzahl der Labor-Nachweise pro Tag von H5-HPAI-Viren bei Wild- und Parkvögeln (außer Tierparks und Geflügelhaltungen), ab 7.11.2016 – Legende wie Abb. 1.

 

       
   

 

 

Abb. 3            Gesamtzahl der Nutzgeflügelhaltungen und Tierparks mit Ausbrüchen von Geflügelpest H5N8 und H5N5 in Deutschland. Haltungsart (Kleinhaltungen, kommerzielle Massentierhaltungen und Zoos/Tierparks), links Anzahl der Meldungen pro Woche, rechts pro Tag. Kleinhaltungen sind nicht kommerzielle Haltungen, meist mit verschiedenen Geflügelarten (16 bis 329 Vögel, im Mittel 82 pro betroffener Haltung).

 

Vorläufige Überlegungen zu Ursachen und Hintergründen

 

1          Verlauf der Epidemie unter Wildvögeln

Die Epidemie begann zuerst nahe der Grenzen zu Deutschland in Polen bei Stettin (28.10.2016) und im Rheindelta am Bodensee in Österreich (2.11.2016) mit Funden von toten Reiherenten und anderen Wasservögeln (in den Grafiken nicht enthalten).

Bereits kurz vorher wurde in Ungarn und seinen Nachbarländern (v.a. Kroatien) eine Ausbruchsserie bemerkt, die vor allem Hausentenbestände betraf, aber anfangs nur sehr wenige Wildvögel, fast immer Höckerschwäne. Sie wird offenbar verursacht durch einen genetisch sehr ähnlichen H5N8-Virusstamm, der möglicherweise der Vorläufer der später in Deutschland aufgetauchten Viren ist. Diese "ungarischen" Viren sind in Deutschland bisher nicht nachgewiesen; breiten sich aber rings um das Pannonische Becken aus und gelangten auch nach Süd-Frankreich. Frankreich, Ungarn und Bulgarien sind die größten Produzenten von Foie gras (Entenleber). Es ist deswegen nicht überraschend, dass dieser Virenstamm auch in diese Länder verschleppt wurde (in Bulgarien gibt es offenbar Hinweise auf eine Einschleppung durch Eintagsküken aus Ungarn). Auf diesen Virenstamm wird hier nicht weiter eingegangen.

Bei den Ausbrüchen unter Wildvögeln in und um Deutschland ist auffällig der geradezu "explosive" Verlauf, mit einer großen Zahl von Totfunden bereits in den ersten Tagen, die sich in der Folge rasch verringerte, wobei die Zahl der toten Enten nach verschiedenen Berichten in den Medien anfangs noch deutlich größer war als hier dargestellt. Das spricht für einen plötzlichen und massiven Eintrag von H5N8-Viren.

Denkbar wäre auch, dass die Ausbrüche bereits früher begannen und erst entdeckt wurden, als sie ihren Höhepunkt erreichten.

Dagegen sprechen vor allem folgende Tatsachen:

a.    Der Vogelbestand an größeren Gewässern wird regelmäßig von Ornithologen kontrolliert. Ein ungewöhnliches Krankheitsgeschehen wäre kaum unbemerkt geblieben.

b.    Die ersten Funde toter Wasservögel in Polen, Österreich, Deutschland und der Schweiz erfolgten unabhängig voneinander. Die Entdecker konnten meistens noch nichts von den anderen Ausbrüchen wissen.

c.    Zu Beginn des Ausbruchs überwogen tote Tauchenten, erst in der zweiten Woche nahm die Zahl der Aasfresser deutlich zu.

d.    Die Viren, die fast zeitgleich am Bodensee und Plöner See auftauchten, waren genetisch fast identisch, was gegen eine schon länger anhaltende Zirkulation in diesen Gebieten spricht.

Eine andere Hypothese vermutet, dass die Viren kurz zuvor mit ziehenden Wasservögeln aus Sibirien eingeschleppt wurden. Auch dagegen sprechen die Fakten:

e.    Die Masse der sibirischen Wintergäste oder Durchzügler trifft bei uns bereits von August bis Oktober ein. Die Seuche hätte also wesentlich früher auffallen müssen. Die Zahl der Reiherenten am Hauptrastgebiet Plöner See war vor dem Ausbruch der Seuche weitgehend konstant

f.     An der Nordsee trat (zunächst) keine Geflügelpest auf, obwohl dort viel mehr Wasservögel aus dem Nordosten hinziehen.

g.    Östlich von der polnisch/deutschen Grenzregion bis zur Mongolei gab es zunächst keinen einzigen Nachweis von H5N8-Viren während der Brut-, Mauser- oder Zugzeit der Wasservögel. Auch dort gibt es Vogelbeobachter und Veterinäre, die seit Jahren das Zuggeschehen beobachten und auf Krankheitszeichen achten. Erst später hat sich die Seuche offenbar vom pannonischen Becken aus über den Balkan bis zum Kaspisee verbreitet, entgegen der Vogelzugrichtung und bezeichnenderweise in das Zentrum der russischen Geflügelwirtschaft (Russland bezieht große Mengen Eintagsküken aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Das Handelsembargo gilt hier nicht).

 

 

 

Gibt es Hinweise auf Eintrag von Viren aus der Geflügelwirtschaft?

In der Nähe des Fundorts toter Reiherenten bei Stettin befindet sich ein sehr großer Geflügelschlachthof. Es ist nicht bekannt, ob dort auch Geflügel aus Ungarn geschlachtet wurde. Polen ist einer der bedeutendsten Importeure von Lebend-Geflügel aus Ungarn.

Am Bodensee wurden praktisch zeitgleich mit den ersten Reiherenten Puten in einer Freilandhaltung nahe des Bodenseeufers im Rheindelta infiziert. Anscheinend (oder nur scheinbar?) breitete sich die Geflügelpest vom Rheindelta entlang der Wasserströme im Bodensee nach Westen aus. Nur einzelne tote Vögel wurden später auch bei Basel und am südlichen Oberrhein entdeckt. Welche Rolle die infizierten Puten zu Beginn der Ausbreitung spielten ist unklar. In Österreich, der Schweiz und Süddeutschland wurden danach wochenlang keine weiteren Ausbrüche bei Geflügel entdeckt.

Im weiteren Verlauf fällt auf, dass infizierte Wildvögel v.a. in der Mitte Deutschlands besonders häufig an Gewässern gefunden worden, die nahe an Autobahnen oder wichtigen Durchgangsstraßen liegen. Kraftfahrzeugverkehr, mutmaßlich vor allem Geflügeltransporte, scheint eine wichtige Rolle bei der weiträumigen Streuung der Viren gespielt zu haben.

In den letzten Wochen sind unter den wenigen tot gefundenen wildlebenden Vögel auffällig oft Parkvögel, z.B. Höckerschwäne. Das ist besorgniserregend, weil viele dieser Tiere gefüttert werden und ein Eintrag des Virus bei ihnen die Vermutung nahelegt, dass die Viren auch in der menschlichen Nahrung angekommen sind.

 

2          Verlauf der Epidemie in Geflügelbeständen

Ganz anders stellt sich der Verlauf der Epidemie in Geflügelbeständen dar (Abb. 3), nämlich in Phasen und offenbar unabhängig vom Seuchengeschehen bei Wildvögeln.

Zunächst waren fast nur Kleinbestände betroffen, von denen die meisten sich im Nordosten der Bundesrepublik konzentrieren, in weitem Umkreis um das Friedrich-Loeffler-Institut, wie es scheint. Diese lokale Konzentration ist rätselhaft. Ebenso ist erklärungsbedürftig, warum diese Serie nach 3 Wochen plötzlich aufhörte, obwohl sich das Risiko für kommerzielle Putenbestände erst danach voll bemerkbar machte und für Kleinbestände unverändert sein müsste.

Daneben traf es aber auch mehrere (kleinere) Tierparks. Möglicherweise spielt hier die Fütterung eine Rolle, denn dort werden regelmäßig Eintagsküken verfüttert. Ob dies, oder die direkten Kontakte der Vögel zu Besuchern, Pflegern und anderen Personen eine Rolle spielen ist völlig unbekannt.

Das auffälligste Phänomen, sichtbar in Abb. 3, ist die 6 Wochen nach Beginn der Epidemie einsetzende Ausbruchsserie in kommerziellen Geflügelhaltungen. Zu dieser Zeit war die Häufigkeit von Funden von Wildvogel-Kadavern bereits auf den jetzigen niedrigen Stand gefallen. Betroffen sind auch (soweit bekannt) international aktive Geflügelunternehmen; bekannt ist, dass in einem davon das Virus innerhalb weniger Tage mehrere Bestände erreichte. Es ist realitätsfremd, dies mit einer Verbreitung durch Wildvögel erklären zu wollen.

Besonders häufig hat die Epidemie Putenbestände getroffen. Um dies zu erklären wird erstaunlicherweise auf Wildvögel als mögliche Infektionsursache verwiesen. Danach seien die Putenställe keineswegs hermetisch gegen Wildvögel abgesichert, weil u.a. die Belüftung sichergestellt werden muss. Es ist allerdings widersinnig, Freiland-Geflügelhaltern eine Aufstallung aufzuzwingen, wenn man annimmt, dass die „Biosecurity“-Putenställe schutzlos den Wildvögeln ausgeliefert seien.

Aber auch andere Gründe sprechen gegen diese These:

a.    Wildvögel waren massiv in den ersten Wochen von der Epidemie betroffen, ebenso eine Handvoll Kleinhaltungen und nur ganz vereinzelt kommerzielle Geflügelhaltungen. Als die aktuelle Ausbruchsserie in Putenbeständen begann, war die Zahl der infizierten Wildvögel bereits stark gesunken (siehe Abb. 1 und 3).

b.    Mit einer überraschend konstanten Häufigkeit wurden in den vergangenen sieben Wochen Ausbrüche bei Puten gemeldet. Pro Woche waren es zwischen 2 und 5 Ställe, im Mittel 3,0. Diese Regelmäßigkeit ist ein Indiz dafür, dass bestimmte Betriebsabläufe und nicht Wildvögel entscheidend für die "Taktung" des Ausbruchsgeschehen sind. Z.B. müssen Ausstallungen regelmäßig stattfinden, um die Verarbeitungsbetriebe, z.B. Schlachthöfe, gleichmäßig auszulasten. Als Risikofaktor käme z.B. die Ausstallung von Putenhennen in Frage, die wenige Wochen vor der Schlachtung der Puter erfolgt. Die Weiterverbreitung von Stall zu Stall erfolgt dann durch Menschen, nicht durch Wildvögel.

c.    Wenn Putenställe - wie behauptet - so unzureichend gegenüber ihrer Umwelt abgeschottet sind und wenn im Ausbruchsfall in ihnen hunderte Puten gleichzeitig große Mengen Viren ausscheiden, warum kommt es in der Umgebung nicht zu Masseninfektionen von Wildvögeln? 2016/2017 wurde aus Deutschland nicht eine einzige Folgeinfektion unter Wildvögeln in der Nähe von Geflügelpest-Beständen beschrieben. Wenn die "Biosecurity"-Barriere vom Stall zur Umwelt für die Erreger unüberwindbar ist, wie sollte sie umgekehrt von einzelnen infizierten Wildvögeln überwunden werden? Mögliche Ausnahmen wurden aus Süd-Frankreich beschrieben, wo im Zusammenhang mit der Epidemie in Entenbeständen auch tote Türkentauben und Elstern gefunden wurden, Vögel also, die ihr Futter auch in offenen Geflügelhaltungen suchen.

 

 

Kommentar und Ausblick vom WAI:

Die trotz zunehmender Kritik anhaltende Fixierung der zuständigen Stellen auf Wildvögel als Vektoren verhindert zielführende Ermittlungen und Lösungsansätze. So wird uns die Geflügelpest wohl erhalten bleiben, bis mit dem Frühlingswetter die Viren von alleine verschwinden – wie in der Vergangenheit. Dann wird sicher wieder von einer "erfolgreichen Bekämpfung" die Rede sein – bis das nächste Virus „völlig überraschend“ bei uns erscheint.

In Asien breitet sich aktuell ein neuer Geflügelpest-Subtyp H5N6 aus, der anscheinend auch für Menschen gefährlich werden könnte. Wenn der Geflügelhandel mit Ostasien weiter unkontrolliert intensiviert wird ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Virus in Europa eingeschleppt wird. Deutschland wird dann - wie die Erfahrungen seit 2006 nahelegen - zusammen mit anderen Geflügel-Exportländern wieder am stärksten betroffen sein.