Stellungnahmen des WAI

Ausbrüche und Wildvögel?

Zusammenhang zwischen Ausbrüchen der Geflügelpest H5N1 Asia in Ländern der Europäischen Gemeinschaft und Funden infizierter Wildvögel

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H5N1-Virus-Fund in der Schweiz

Ende März 2008 gab das schweizerische Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) bekannt, dass im Rahmen des laufenden Beringungsprogramms auf dem Sempachersee am 19 Februar 2008 eine Tafelente (Aythya ferina) routinemäßig auf eine H5N1-Infektion beprobt und mittels PCR positiv auf Influenza A vom Subtyp H5N1 Asia (Vogelgrippe) getestet wurde. Laut BVET waren die gefundenen Viren praktisch identisch mit den Vogelgrippeviren, die jüngst auch in anderen Ländern Europas entdeckt wurden. Dennoch sah das BVET keine Veranlassung, die Freilandhaltung für das Geflügel erneut zu verbieten oder andere Maßnahmen zu ergreifen, da die Vogelgrippe-Situation in Europa seit zwei Jahren stabil sei.
Der Fund beweise, dass das H5N1 Virus auf einem niedrigen Niveau in Wildvogelpopulationen zirkuliere und eine latente Gefahr auf einem niedrigen Niveau auch weiterhin existiere.

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