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Geflügelpest – Rolle der Zugvögel


Zu dem Thema hatte ich mich mit drei Briefen vom 27.2.06, 6.3.06 und 15.3.06 zu Wort gemeldet, und die Gedanken zusammenfassend im Mai 2006 in den „ZGAP Mitteilungen“[1] und umfassender im Juli 2006 in den „Berichten zum Vogelschutz“[2] veröffentlicht. Dem ist auch jetzt fachlich nichts grundlegend Anderes hinzuzufügen.

Zahlreiche Anfragen und die jüngste Risikobewertung der zuständigen oberen Bundesbehörde (Friedrich-Löffler-Institut, FLI)[3] veranlassen mich, noch einmal Stellung zu beziehen. Spätestens seit dem Umgang mit dem im Zoo Dresden an Geflügelpest gestorbenen Trauerschwan, als für die Infektion dieses Zoovogels heimische Wildvögel verantwortlich gemacht wurden, stellt sich mir die Frage nach den Motiven für die Wildvogelbeschuldigungen. Daher füge ich den fachlichen noch weitere Gedanken an.

Fachlicher Aspekt

Es ist in der Zwischenzeit deutlich geworden, dass Zugvögel – oder Wildvögel allgemein – als Vektor der Geflügelpest weltweit keine relevante Rolle spielen. Natürlich können Wildvögel, wenn sie irgendwo infiziert wurden, noch eine gewisse Strecke fliegen, doch sterben sie in der Regel innerhalb weniger Tage und mit ihnen verschwindet das Virus aus dem Freiland. Dieses haben wir auch in Deutschland im Frühjahr erlebt, als eine weiträumige Streuung von H5N1-Opfern auftrat. Infektionen weiterer Vögel im Freiland sind offensichtlich sehr selten, und längere Infektionsketten weltweit nicht nachweisbar. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass Neuinfektionen auf die Produktions- und Handelsbereiche des Geflügels oder der Geflügelprodukte zurückzuführen sind.

Es ist bezeichnend, dass das Virus global dort auftrat und auftritt, wo Handelswege es hinführten, und nicht dorthin, wo die Zugvögel hinflogen. Die weiten Bereiche des asiatisch-europäischen Vogelzuges blieben 2005 und 2006 von der Seuche verschont, auch die Hauptüberwinterungsgebiete der asiatischen Wasservögel waren virenfrei. Stattdessen trat H5N1 wenn, dann in den Geflügelhaltungen auf, aktuell nach 3 Jahren auch wieder in Südkorea[4]. Eine im Herbst publizierte Veröffentlichung[5] versucht zwar, die Westausbreitung der „Asia-Variante“ von H5N1 im Sommer 2005 mit Zugvogelbewegungen zu erklären, verwendet aber keine ornithologischen Daten, sondern bemüht sich, den Zusammenhang von Virenausbreitung und Vogelzug über Interpretationen von Klimakarten herzuleiten. Dies führt zu fachlich nicht haltbaren Ergebnissen. Die Arbeit interpretiert nicht nur die Klimakarten verkehrt, sondern lässt u.a. außer Acht, dass in den Durchzugsgebieten der zentralasiatischen und westsibirischen Vögel keine Geflügelpest im Freiland auftrat. Gerade die Westausbreitung 2005 ± quer zur Hauptvogelzugrichtung und zeitlich losgelöst vom Vogelzug war ja ein ganz deutlicher Hinweis auf die Handelswege. Weitere Mängel dieser Arbeit listet Petermann[6] auf.

Darüber hinaus hat man trotz großer Anstrengungen (allein in Europa 10.000de von Proben seit dem Frühjahr; weltweit insgesamt über 200.000) immer noch keine Wildvogelart gefunden, in deren Population das Virus „zirkuliert“. Es ist somit kein Vektor von hoch pathogenem Vogelgrippevirus unter den Wildvögeln bekannt. Allein damit hätte sich die Wildvogelthese bereits erledigt. Und selbst wenn behauptet wird, dass dies an unzureichender Beprobung liegt – angesichts der hohen Probenzahl eine recht hilflos wirkende Behauptung – so wäre damit auch nicht die derzeitige Abwesenheit im Freiland zu erklären. Denn selbst wenn das Virus in einer Wildvogelpopulation vorhanden wäre ohne diese zu schädigen, so müssten ständig Übertragungen auch an andere Vögel stattfinden, und es müssten immer wieder Masseninfektionen sowie zeitliche und räumliche Infektionsketten auftreten. Tatsächlich gibt es seit dem Frühjahr 2006 gibt es keinen Fall eines betroffenen Wildvogels in Europa, mit Ausnahme eines jungen Haubentauchers im Baskenland (Spanien). Dieser wurde im Juli 2006 gemeldet, war aber nach Meldung von BirdLife offenbar schon seit Mai tot, die Fundumstände sind nicht bekannt geworden[7]. Ob hier ein Zusammenhang mit infizierten Wildvögeln oder z.B. mit Geflügelprodukten besteht, ist völlig unklar; in Spanien waren im Februar 2006 21 Tonnen geschmuggeltes Geflügelfleisch aus China entdeckt worden. Einmal mehr zeigt sich hier die Unbrauchbarkeit der offiziellen Statistiken, die einen Fund mit dem Datum der Laborfeststellung angeben, nicht mit dem Datum des Fundes im Freiland.

Die fachlichen Feststellungen und Einschätzungen aus ornithologischer Sicht decken sich mit aktuellen evolutionsbiologischen Überlegungen zur Ökologie von Vogelgrippeviren: Weder ist es wahrscheinlich, dass hoch pathogene Vogelgrippeviren in Wildvogelbeständen entstehen, noch dass Wildvögel eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung spielen können[8].

Für das Auftreten auf Rügen oder in Süddeutschland ist mir keine völlig plausible Erklärung bekannt geworden. Hinweise auf mögliche Freisetzungen durch das FLI selbst sind beispielsweise nicht überprüfbar, unabhängige Kontrollen fanden offenbar gar nicht statt. Einflüge von Wildvögeln aus Gebieten mit bereits vorhandenem Geflügelpestauftreten (vor allem SE-Europa) nach Rügen in der 2. Januar- oder 1. Februarhälfte sind ebenfalls nicht bekannt geworden, und zu dieser Jahreszeit auch nicht sehr wahrscheinlich. Die süddeutschen Fälle könnten theoretisch Streufunde sein, die auf Virusausträge in Ost-Frankreich (Putenfarm in Les Dombes) oder dem pannonischen Becken (Ungarn, Kroatien, Rumänien) zurückzuführen sind. Bei Les Dombes wären Jahreszeit und Zugrichtung von Wildvögeln passend (Heimzug Richtung Nordost). Aus der ungarischen Tiefebene führt die Donau als potenzielle Leitlinie für Wasservögel nach Süddeutschland, doch ist hier die Zugrichtung (Nord bis Westnordwest) für mittwinterliche Flugbewegungen bei Dauerfrost nicht sehr nahe liegend, ein Ausweichen dieser Vögel zum Mittelmeer wäre wohl wahrscheinlicher. Zudem ist anzuzweifeln, dass an Geflügelpest erkrankte Wildvögel noch sehr weite Strecken fliegen können. Alternative Virentransporte durch den Handel (LKW aus der Türkei oder Rumänien, illegale Geflügelimporte usw.) konnten ebenfalls nicht plausibel gemacht werden, wurden aber offenkundig auch nicht intensiv untersucht. Somit muss man leider feststellen, dass wir die Ursachen für das Freilandauftreten in Deutschland nicht kennen.

Profiteure der Wildvogelbeschuldigungen

Ich habe mich im Laufe der vergangenen Monate zunehmend gefragt, wer von der These profitiert, dass Wildvögel das Virus verbreiten. Es war sehr auffällig, wie die durch nichts belegte Rolle der Wildvögel immer wieder in den Vordergrund gerückt wurde. Zu den Profiteuren gehören z.B.:

  • Geflügelindustrie – Der Verweis auf Wildvögel lenkt von der möglichen eigenen Verantwortung an der Verbreitung des Virus ab. Gleichzeitig wird die Konkurrenz der Freilandhaltung zurückgedrängt.

  • Pharmaindustrie – Die allgemeine Panik vor der Vogelgrippe hat die Umsätze von Grippeschutzmitteln stark steigen lassen. Dies betrifft sowohl Impfstoffe für das Geflügel, als auch „Vorbeugungsmittel“ gegen eine „Pandemie“, wie z.B. Tamiflu.

  • Forschungseinrichtungen – Mit dem Hinweis auf unbekannte Gefahren sind auch in Deutschland Forschungsmittel verteilt worden. Unter anderem wurden dem FLI im August 150 Mio. € für den Ausbau des Institutes bewilligt. Dies wird in der Pressemitteilung des FLI vom 8.8.06 wie folgt begründet: „Die Investition … ist auch ein Zeichen dafür, wie wichtig Tierseuchenforschung auch heute noch ist. BSE und Geflügelpest haben das ja gerade in letzter Zeit nachdrücklich deutlich gemacht.“

Insbesondere auch die Welternährungsorganisation (FAO) und in ihrem Gefolge

Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Welttierseuchenorganisation (OIE) waren massive Befürworter der Zugvogelthese. Dies mag zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass auch in diesen Einrichtungen ökologischer und ornithologischer Sachverstand offenbar nicht ausreichend vorhanden ist. Um die Motive allerdings vollständiger zu verstehen, müsste man sich intensiv mit weltweitem Lobbyismus vor allem von Pharma- und Geflügelindustrie beschäftigen. Gleichwohl relativieren diese Einrichtungen seit dem Herbst die Rolle der Wildvögel.

Diese Schlaglichter zeigen, dass es um viel Geld, um Macht und Einfluss, und in einigen Fällen mittlerweile vermutlich auch um Gesichtswahrung geht. Damit haben wir die fachlich-naturwissenschaftliche Ebene längst verlassen.

Zur bisherigen Rolle des FLI

Seit dem zeitlich völlig isolierten Auftreten von H5N1 bei einem gehaltenen Zoovogel im Sommer 2006, dem Trauerschwan im Zoo Dresden, fällt es mir sehr schwer, Veröffentlichungen dieses Instituts noch in Gänze glauben zu können. Denn das FLI hat den Fall als Nachweis dafür gewertet, „dass das hochpathogene H5N1 Virus noch in der Wildvogelpopulation im Land ist und sich wieder ausbreiten kann“ (Pressemitteilung vom 7.9.06). Man kann sich kaum ausmalen, wie viele mögliche Wege das Virus in einen zoologischen Garten genommen haben kann, von Tierimporten über Futtermittel bis hin zu Besuchern. Im Freiland war das Virus ja bereits seit über zwei Monaten verschwunden.

In der Statistik des FLI wird der Trauerschwan als „Wildvogel“ geführt, und in der eingangs erwähnten Risikobewertung vom 1.12.06 schrieb das FLI: „Jedoch zeigen Nachweise von HPAI H5N1 bei Wildvögeln in Spanien und Deutschland die fortwährende Präsenz des Erregers in der Wildvogelpopulation an.“ Bei diesen beiden „Wildvögeln“ handelt es sich wie gesagt um den jungen Haubentaucher in Spanien und den Zoovogel aus Dresden.

Abgesehen von dieser fachlich fragwürdigen Aussage haben das FLI und die anderen zuständigen Einrichtungen in Deutschland nicht viel dazu beigetragen, aus dem Auftreten von H5N1 bei Wildvögeln tatsächliche Erkenntnisse zu gewinnen. Dies beginnt mit der lückenhaften bis fehlerhaften Bestimmung der tot aufgefundenen und positiv getesteten Wildvögel (Art, Geschlecht, Altersstufe, möglichst Herkunft). Es setzt sich fort mit der Frage, wie viele dieser Vögel denn ursächlich an dem Virus gestorben sind. Weiterhin fehlt grundsätzlich die Analyse der Fundumstände, die aber für die Bewertung der Situation unumgänglich ist. Ohne derartige ornithologische und ökologische Feststellungen im Freiland ist die epidemiologische Situation überhaupt nicht zu analysieren. Da ist es nur konsequent, den ökologischen Unverstand damit zu dokumentieren, dass man Zoovögel als „Wildvögel“ in die Statistik eingehen lässt. Es hat im Februar sicherlich eine Situation der Überforderung gegeben (obschon das FLI selbst rechtzeitig vor dem Auftreten des Virus im Freiland gewarnt hatte), aber danach hätte das Vorgehen strukturiert werden müssen. So sind offenbar viele für die Analyse des Auftretens im Freiland wertlose Labordaten entstanden.

Darüber hinaus sind nach wie vor Fragen der Übertragungswege, der artspezifischen Empfänglichkeit und der artspezifischen Empfindlichkeit von Wildvögeln weitgehend ungeklärt, um nur einige Aspekte zu nennen.
Was ist bei künftigem Auftreten der Geflügelpest zu tun?

Wenn man sich von der äußerst unwahrscheinlichen Annahme frei macht, dass Wildvogelpopulationen das Virus in sich tragen, dann sind andere Handlungsoptionen sehr naheliegend. Denn die Kernfrage ist: Auf welche Weise ist das Virus an den jeweiligen Ort gelangt? Dies gilt sowohl für Wildvogelbestände, als auch Hausgeflügel und sonstige gehaltenen Vögel, auch in Zoos.

Im Freiland wäre sofort zu klären, welche Vogelarten betroffen sind (inklusive Geschlecht, Alter, möglichst Herkunft). Selbstverständlich sollte der sonstige Zustand der Tiere untersucht und die Befunde pathologisch abgesichert werden. Die Fundumstände sind genau zu dokumentieren. Nach Möglichkeit sind Individuen der gleichen Art und nahrungsökologisch ähnlicher Arten in der direkten Umgebung ebenfalls zu beproben. Denn es ist in vielen Fällen davon auszugehen, dass sich die Vögel über die Nahrung infiziert haben. Hierzu sollten die effizientesten Fangmethoden verwendet werden.

Je nach Situation, wenn z.B. Streufunde von bekannten Infektionsherden unwahrscheinlich sind, können auch illegale Handlungen vorliegen. Inzwischen wissen wir aus zahlreichen anderen Skandalen wie BSE und Gammelfleisch, dass für Gewinnerzielung auch illegal gehandelt und zur Strafvermeidung vertuscht wird. Bei Vorliegen eines Anfangsverdachtes, wie z.B. eines an Geflügelpest erkrankten Vogels, sollte daher möglichst unverzüglich mit kriminalistischen Methoden vorgegangen werden. Einfache Befragungen wie offenbar bisher erfolgt sind nicht ausreichend, um beispielsweise illegale Vogelimporte, Bezüge von Futtermitteln oder Impfstoffen aus dubiosen Quellen oder aber die Entsorgung von gestorbenem Geflügel zu ermitteln.

Geflügelpest und Artenschutz

Die Ereignisse haben gezeigt, dass es vordringlich wichtig ist, Wildvogelpopulationen vor Austrägen von Krankheitserregern aus der Geflügelhaltung zu schützen. Insbesondere Wasservögel, die sich aus ökologischen Gründen an Gewässern konzentrieren, sind potenziell höchst gefährdet. Diese Situation verschärft sich weltweit immer mehr, je stärker die verbliebenen Feuchtgebiete durch Menschen zerstört oder beeinflusst werden (Eindeichung, Trockenlegung, Eutrophierung, Einleitung von Schadstoffen, Verschmutzung, Freizeitnutzung, Jagd usw.). Bei vielen Wasservogelarten gibt es heutzutage große Konzentrationen, vor allem zu den Zugzeiten und während der Überwinterung. Was würde beispielsweise aktuell in Südkorea passieren, wenn Virusausträge aus der Geflügelhaltung in das Hauptüberwinterungsgebiet der Gluckente erfolgen? Fast der gesamte Weltbestand befindet sich über mehrere Monate in diesem Gebiet; die Gesamtpopulation dieser Vogelart könnte betroffen sein. Vor diesen Hintergründen kann Geflügelpest oder eine andere Haustierseuche künftig noch mehr zu einem Problem des Natur- und Artenschutzes werden.

Anmerkung

Ich möchte nicht ausschließen, dass es noch andere Erklärungen für das Auftreten der Geflügelpest bei uns gibt, zu lückenhaft ist der derzeitige Wissensstand. So weisen einzelne Publikationen darauf hin, dass es sich bei H5N1 um ein völlig aufgebauschtes Problem handeln könnte[9]. Und tatsächlich hat es ja auf Rügen trotz der Kälte im Januar bis März 2006 kein Massensterben gegeben: Unter den über 106.000 anwesenden Wasservögeln gab es eine normale Wintersterblichkeit, und 158 von den tot gefundenen Vögeln wurden positiv auf H5N1 getestet.

Andere Überlegungen schließen die Verwendung von nicht gänzlich inaktivierten Impfstoffen ein, die z.B. über das Internet aus China angeboten wurden. Sie könnten zum spontanen Auftreten der Geflügelpest in verschiedenen Betrieben geführt haben. Auch können Impfungen künftig zu einer stärkeren Verbreitung der Seuche führen, da befallene Geflügelbestände nicht mehr auffallen; das Virus zirkuliert unerkannt unter dem Schirm des geimpften Geflügelbestandes. Dies hat möglicherweise in China in den letzten beiden Jahren bereits stattgefunden.

Es ist zu befürchten, dass uns die Thematik noch einige Zeit beschäftigen wird. Aber es ist zu hoffen, dass es künftig einen Erkenntniszuwachs gibt, wenn sich die Verantwortlichen den wahrscheinlichen Übertragungswegen zuwenden.

Klemens Steiof, Potsdam, 2.1.2007

[1] Steiof (2006): Sind Zugvögel Überträger und Verbreiter der Geflügelpest? ZGAP Mitteilungen Jg. 22, Heft 1/2006: 21-23; publ. Mai 2006.

[2] Steiof (2005): Wird die Geflügelpest durch Zugvögel übertragen? Berichte zum Vogelschutz Nr. 42: 15-32; publ. Juli 2006. (Kann auf Wunsch als pdf-Datei zugesandt werden.)

[3] FLI (2006): Bewertung des Risikos zur Einschleppung von hochpathogenem aviären Influenzavirus H5N1 in Hausgeflügelbestände in Deutschland, Stand 1.12.06. Internetmitteilung.

[4] Eine detaillierte Beschreibung findet sich unter www.birdskorea.org.

[5] Gilbert, M., X. Xiao, J. Domenech, J. Lubroth, V. Martin & J. Slingenbergh (2006): Anatidae Migration in the Western Palearctic and Spread of Highly Pathogenic Avian Influenza H5N1 Virus. Emerging Infectious Diseases Vol. 12, No. 11: 1650-1656.

[6] Petermann, P. (in Vorber.): Misunderstood waterbird ecology and the spread of Avian Influenza – a correction of Gilbert et al.

[7] www.birdlife.org/news/news/2006/07/grebe.html

[8] Muzaffar, S. B., R. C. Ydenberg & I. L. Jones (2006): Avian Influenza: An Ecological and Evolutionary Perspective for Waterbird Scientists. – Waterbirds 29 (3): 243-257. (Kann auf Wunsch als pdf-Datei zugesandt warden.)

[9] z.B. Buch „Virus-Wahn“ von T. Engelbrecht & C. Köhnlein oder DVD „H5N1 antwortet nicht“ von M. Leitner & T.A. Hein, herausgegeben von Neue Impulse e.V. (www.neue-impulse-treff.de)