Aktuelle Veröffentlichungen

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Lieber Besucher,
hier finden Sie eine kurze Übersicht aktueller Veröffentlichungen des WAI.
 
 
07.04.2018 Aktuell: WAI Info 2018/2 - Zum Ausbruch in der Tierhaltung Süderoog vom 21.03.2018 (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)
 

 
 
07.02.2017: Verlauf der Geflügelpest-Epidemie von H5N8 und H5N5 in Deutschland 2016/17 anhand offizieller Angaben  (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)
 
 

 
 

28.12.2016: Pressemitteilung "UN-Task Force: Globales Geflügel bringt Geflügelpest" (Als PDF zum direkten Download)

 


 
 
 

27.12.2016: Verschiedene UNO-Organisationen zum Schutz wandernder Tierarten, die FAO und Naturschutzverbände wie BirdLife International und Wetlands International haben eine gemeinsame Stellungnahme zu den aktuellen Ausbrüchen von H5N8 veröffentlicht, die hier zum Download bereitsteht.

Diese Stellungnahme ist ein wichtiger Schritt hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der "Wildvogelthese", die sich immer deutlicher als gefährliches Hindernis für eine nachhaltige Eindämmung der Geflügelpest erweist, da sie einer ernsthaften Ursachenforschung in der Geflügelwirtschaft im Wege steht.

Noch lässt diese Stellungnahme einiges zu wünschen übrig, da sie die Rolle von Wildvögeln nicht eindeutig klar stellt. Aber sie lenkt den Fokus auch auf die verhängnisvollen Entwicklungen in der zunehmend "globalisierten" Geflügel-Exportwirtschaft und ihrer Nebenprodukte. Die Behauptung, es gebe keinen Zweifel an der Wildvogelhypothese, kann nun auch mit Verweis auf UNO-Organisationen widerlegt werden.

 

 


 
 
 

20.12.2016: Pressemitteilung "Geflügelpest: Ente tiefgekühlt" (Als PDF zum direkten Download)

 


 
 

05.12.2016: Aktuelle H5N8-Nachweise in Grenz- und Nachbarregionen der EU und mögliche Verbindungen aus Handelsbeziehungen (Stand: 5.12.2016) (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar) Hinweis: Die zugehörige Grafik jetzt verfügbar.

 


 
 
 

04.12.2016: WAI-Realitäts-Check: Wie dynamisch breitet sich die Vogelgrippe in Deutschland aus? (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)

Überarbeitet und erweitert am 12.12.2016, Grund: Beim Aktualisieren unserer Darstellung des Rückgangs der H5N8-Fälle fiel auf, dass sich die Anzahl der älteren Fälle verändert hat. Eine Überprüfung aller Zahlen ergab, dass eine Reihe von früheren "Nachweisen" aus der TSIS-Liste eliminiert wurden (v.a. aus Bayern, möglicherweise unbestätigte Verdachtsfälle?), andere ergänzt wurden (v.a. aus BW), bei einzelnen Fällen sich das Datum oder die Art"bestimmung" geändert hat. Es ist natürlich vernünftig, Fehler zu korrigieren. Unvernünftig ist es, solche Änderungen in einer der Wissenschaft dienenden Liste nicht eindeutig  zu kennzeichnen.

 

 


 
 

30.11.2016 (Redaktionell überarbeitet am 7.12.2016): "Risikoeinschätzungen" des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zum Auftreten von Vogelgrippe - seriöse Informationsquelle oder Instrument zur Täuschung der Öffentlichkeit? (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)

 


 
 

24.11.2016: Chronik der H5N8-Ausbrüche 2016 (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar) Aktualisierte Fassung, Stand: 30.11.2016

 


 
 

07.01.2016 Argumentationshilfe zur "Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung" (Ebenfalls als PDF zum direkten Download verfügbar)

 


 

06.11.2015 Aktuelle Publikation zur "Wildvogel-Hypothese":

Steiof, K., J. Mooij & P. Petermann 2015: Die „Wildvogelthese“ zum Aufreten hoch pathogener Vogelgrippeviren –
aktueller Stand und kritische Prüfung der Position des Friedrich-Loeffer-Instituts (Stand: Juni 2015). Vogelwelt 135:
131–145.

Steiof, K., J. Mooij & P. Petermann 2015: The “wild bird hypothesis” in the epidemiology of
highly pathogenic avian infuenza – recent situation and critical assessment of the position
of the German Federal Research Institute for Animal Health (FLI) (state of June 2015).
Vogelwelt 135: 131–145.

Download (PDF)

Wichtiger Hinweis: Da in obiger Publikation unter anderem auf zwei Riskobewertungen des Friedrich-Loeffler-Instituts verwiesen wird, welche jedoch leider auf den Internetseiten des FLI nicht (mehr) zugänglich sind, bieten wir diese zwecks Gewährleistung größtmöglicher Transparenz hier zum Download an:

FLI Risikobewertung vom 25.11.2014 (PDF)

FLI Risikobewertung vom 21.01.2015 (PDF)

 

 
20.06.2015 Hoch pathogene Vogelgrippe (Geflügelpest) H5N8 in Westeuropa 2014/2015 - Merkwürdigkeiten bei den gefundenen Wildvögeln  (Als PDF hier zum Download bereit gestellt)
 

 
15.02.2015 Chronik der Ausbreitung der Geflügelpest vom Subtyp H5N8 seit 2014 (Als PDF hier zum Download bereit gestellt.)
 

 
28.12.2014 Technischer Hinweis: Es gibt nun auch einen Bereich "Fragen und Antworten" auf den Seiten des WAI, welchen wir regelmäßig erweitern und aktualisieren werden.
 

 
27.12.2014 Hinweis auf einen aktuellen Artikel des Tagesspiegel unter dem Titel "Fleischwirtschaft: Die Schlachtordnung".
 
Der Artikel ist nicht nur von sozialpolitischer Brisanz, sondern ebenfalls unter epidemioligischen sowie seuchenhygienischen Gesichtspunkten. Die Arbeitsbedingungen seitens der Fleisch- und Geflügelindustrie ausgebeuteten, vornehmlich aus Osteuropa stammenden Menschen, dürften kaum mit dem Prädikat "hygienisch einwandfreier, biosicherer Produktion" in Einklang zu bringen sein, mit welchem sich die Unternehmen industrieller Massentierhaltung schmücken. Ergänzend hierzu sei auf die WAI Pressemitteilung vom 25.11.2014 unter dem Titel "H5N8 im Kleiderschrank? - Interview mit einem Putenverlader" (PDF) hingewiesen. 
 

 
26.12.2014 Technischer Hinweis: Die Download-Sektion des WAI ist ab sofort in aktualisierter Form wieder online. 
 

 
21.12.2014 Auch seitens der Politik mehren sich Zweifel an der Wildvogel-Hypothese des FLI. In einer aktuellen Pressemitteilung mahnt der agrarpolitische Sprecher Friedrich Ostendorff (GRÜNE) das Friedrich-Loeffler Institut zur Erforschung der tatsächlichen Verbreitungswege. Siehe: "H5N8 Virus: Verbreitungswege erforschen"
 

 
19.12.2014 Ein Artikel des NABU zum Ausbruchsgeschehen, welcher die realen Ursachen und Faktoren nach Auffassung des WAI sehr gut reflektiert: Vogelgrippe: Wildvögel zu Unrecht unter Verdacht
 

 
18.12.2014 taz.de greift die gestrige Pressemitteilung des WAI auf - Die Verbreitung der Vogelgrippe : Ein Laster und die toten Tiere
 

 
17.12.2014 Kennzeichen Cloppenburg: Kam das Virus mit dem LKW?
 

 
13.12.2014 Wie einer aktuellen Pressemitteilung des Tierschutzbeauftragten des Landes Berlin zu entnehmen ist, folgen die Tierschutzbeiräte der Bundesländer in wesentlichen Punkten unserer im Offenen Brief vom 14.11.2014 dargelegten Position.

Innerhalb des im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Vogelgrippe in Mecklenburg-Vorpommern gefassten Beschlusses sprechen sich die Tierschutzbeauftragten und Tierschutzbeiräte der Länder klar gegen eine Tötung gesunder Tiere aus. Zugleich wird eine Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Geflügelhaltung angeregt. Aus Gründen des Tier- und Menschenschutzes wird eine Abkehr von Betrieben mit hohen Besatzdichten hin zu kleineren Beständen mit mehr Platz für die einzelnen Tiere gefordert.

Einzig die Forderung nach Notimpfungen weicht von der Position des WAI ab, da die Beobachtung des Seuchengeschehens in Ländern mit nationalen Impfstrategien gegen aviäre Influenzaviren gezeigt hat, dass Impfungen eher zu einer (verdeckten) Ausbreitung des Erregers - und somit zur Verschärfung des Problems - führen, statt es zu lösen.
 

 
05.12.2014 Netherlands: No Evidence that Wild Birds are spreading Avian Influenza !
 

 
05.12.2014 Niederlande: Keine Beweise für die Verbreitung von Geflügelpest durch Wildvögel !
 

 
03.12.2014 Die Wildvogel-Hypothese – Fragen an das FLI
 


 
28.11.2014 Lesenswerter Artikel der TAZ zu der auf Ummanz geschossenen H5N8-Krickente: Eine Ente macht noch keine Pest
 

 
25.11.2014 H5N8 im Kleiderschrank? - Interview mit einem Putenverlader (PDF)
 

 
20.11.2014 Pressemitteilung des WAI - Geflügelpest: Virus-Detektiven auf der Spur
 

 
19.11.2014 WAI Vorstandsmitglied Dr. Johan Mooij im Interview mit NDR Aktuell zu den Ausbreitungswegen von Geflügelpestviren.
 
Ergänzend hierzu auch ein zusammenfassender Artikel auf www.finanznachrichten.de: Vogelgrippe wird nicht durch Zugvögel übertragen - Forscher widersprechen Friedrich-Loeffler-Institut
 

 
14.11.2014 Zweiter Offener Brief des WAI - Geflügelpest: Kein reflexhaftes Keulen!
 
Das Wissenschaftsforum Aviäre Influenza (WAI), vor 9 Jahren im Zuge der Vogelgrippe-Diskussion gegründet, hat sich heute mit einem 2. Offenen Brief an Politiker und Behörden gewandt.

Aktueller Anlass des zweiten Offenen Briefs sind Keulungen gesunder Geflügeltiere in der Sperrzone in Mecklenburg-Vorpommern, nachdem in einem Mastputen-Stall ein Geflügelpest-Virus nachgewiesen worden war.

Der Vorstand des WAI fordert die zuständigen Behörden und politisch Verantwortlichen auf zu erklären, wie die Diagnose Geflügelpest zustande kam und warum die Keulung in der Sperrzone für erforderlich gehalten wurde sowie zu gewährleisten, dass zum Schutz von Menschen und Tieren der Alarmplan Geflügelpest eingehalten wird.

Der Offene Brief fasst die aktuelle Rechtslage und Entschädigungspraxis sowie den Wissensstand zu Epidemiologie und Prävention der Geflügelpest zusammen.
Weder die Rechtslage noch  wissenschaftliche Erkenntnisse rechtfertigen reflexhaftes Keulen, wie in Mecklenburg-Vorpommern und vielen anderen Fällen geschehen. Im Gegenteil: Im Vergleich mit rigoroser Quarantäne erhöhen großflächige Keulungen das Risiko einer Viren-Ausbreitung.

Der Offene Brief wirft Fragen auf, die nicht nur hinter vorgehaltener Hand in Kreisen von Geflügel-Haltern diskutiert oder von Tierschützern aufgegriffen werden sollten, sondern die von vitaler Bedeutung für das Gemeinwesen sind.
 


 
 
06.11.2014 Offener Brief des WAI: Keulung bei harmlosen Influenza-Viren ist Sinnloser Aktionismus
 
Das Wissenschaftsforum Aviäre Influenza (WAI), vor 9 Jahren im Zuge der Vogelgrippe-Diskussion gegründet, hat sich heute in einem von zahlreichen Agrar-Wissenschaftlern und -Praktikern unterstützten Offenen Brief an Politiker und landwirtschaftliche Verbände gewandt.
 
Anlass des Offenen Briefs sind Keulungen gesunder Freilandgeflügel-Bestände wegen des Nachweises harmloser Grippe-Viren.

Das WAI fordert von den Verantwortlichen, sich nicht von populistischem Aktionismus und Geschäftsinteressen sondern von wissenschaftlichen Befunden leiten zu lassen sowie Gesetze und Verordnungen dem aktuellen Stand der Forschung anzupassen.

Die Experten des WAI haben zahlreiche Dokumentationen zu Geflügelpest-Ausbrüchen ausgewertet. Daraus ergibt sich, dass die intensive Haltung von Tieren die häufigste und wichtigste Ursache für die Entstehung und Verbreitung gefährlicher Zoonosen ist. Regelmäßig werden auch in Intensiv-Geflügelhaltungen harmlose-Grippe Erreger nachgewiesen. Der Versuch, Bestände von natürlicherweise vorkommenden, harmlosen Erregern zu isolieren, ist offenkundig zum Scheitern verurteilt.
 
Das WAI erinnert die Verantwortlichen in dem Offenen Brief an ihre Verpflichtung, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Bedingungen in der landwirtschaftlichen Produktion zu fördern und zu gewährleisten, die die Entstehung von gefährlichen Krankheitserregern, Antibiotika-Resistenzen und Umweltschäden vermeiden helfen.  „Die ausschließliche Stallhaltung sowie Keulungen beim Nachweis harmloser Grippe-Erreger stellen keine angemessene Risikoprävention dar“, so Werner Hupperich, Sprecher des WAI-Vorstandes.
 



 
04.02.2013: Zum Zweck der Jagd ausgesetzte Stockenten aus Massenzuchten und die AI-Prävalenz in der Wildvogelpopulation
 
Zu: Pär Söderquist - Ecological and genetic consequences of introductions of native species: the mallard as a model system
 
Stockenten aus Massenzuchten (vor allem in Frankreich) werden jedes Jahr zu Hunderttausenden in den Nord- und Ostsee-Anrainerländern freigelassen, um den Jagdspaß von Vogeljägern zu gewährleisten. Doch sie gefährden die Gesundheit der wildlebenden Wasservögel in Europas Norden . Denn sie stammen aus Haltungen, die als Brutstätten von Krankheitskeimen angesehen werden müssen, da nicht artgerechte Engaufstallung großer Tierzahlen ein schlechtes Immunsystem zur Folge hat. Die Tierdichte verschärft darüberhinaus das hohe Risiko einer explosionsartigen Vermehrung von Infektionserregern und von Mutationen. Ein Zusammenhang mit den vermehrten Diagnosen von niedrig-pathogener Aviärer Influenza besonders zwischen Oktober und Dezember unter Wildvögeln liegt nahe - doch die öffentliche Diskussion und in der Folge entsprechende Untersuchungen bleiben aus.
Wir fordern dringend eine Änderung der EU-Richtlinie zur Aviären Influenza: Entenzuchtbetriebe müssen verpflichtet werden, Stockenten auf aviäre Influenzaviren zu testen, bevor sie in die Natur ausgesetzt werden.
 

 
 
02.02.2010: In der aktuellen Ausgabe des "Arzneimittelbrief" (Jahrgang 44, Nr. 01) finden Sie zwei lesenswerte Artikel zur Schweinegrippe. Diese Artikel können Sie als "Schnupper-Abo" unter Angabe einer gültigen Mailadresse kostenlos beziehen. Die Titel lauten "Impfung gegen die Schweinegrippe: Gibt es etwas Neues?" so wie "Neuraminidase-Inhibitoren zur Prophylaxe und Therapie der Influenza – eine aktuelle Metaanalyse".
 


 
14.09.2009: „Schweinegrippe“- Impfung: Transparency kritisiert potenzielle Interessenkonflikte und intransparente Entscheidungsprozesse bei der ständigen Impfkommission STIKO
 


 
01.05.2009: Aktuelle Hintergrundinformationen zur Schweinegrippe
 



 
30.04.2009: Neu unter "Downloads": Pressemitteilung zum Ausbruch der "Schweinegrippe" H1N1 in Mexiko
 



 
29.04.2009: Vorläufige Kommentare des WAI zum Ausbruch der "Schweinegrippe" H1N1 in Mexiko 2009

Derzeit gibt es irreführende Informationen über die genetischen Merkmale des "neuen" H1N1-Virus, die weite Verbreitung fanden, von allen Medien aufgegriffen und von einigen Experten (z.B. dem Friedrich-Loeffler-Institut) offenbar ohne kritische Prüfung weitergesponnen wurden. Wie die US-Seuchenbehörde CDC inzwischen klargestellt hat, sind die Viren tatsächlich reine "Schweine-Influenzaviren". Eine Mischung von Humangrippe-, Vogelgrippe- und Schweinegrippeviren, wie behauptet wurde, hat es definitiv nicht gegeben..

Den Artikel finden Sie hier

Eine Druckfassung der Stellungnahme finden Sie unter unseren Downloads


08.04.2009: Abwrackprämie für Puten?

NDR Reportage zu den H5N3 Fällen in Cloppenburg
Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg - diese Nachricht schreckte Ende vergangenen Jahres die Menschen in der Geflügel-Hochburg Niedersachsens auf. Um zu verhindern, dass sich das Virus ausbreitet, ordnete das Land Niedersachsen innerhalb kürzester Zeit die Keulung von mehr als 600.000 Puten an. Die dadurch entstandenen Ausfälle für die Putenwirtschaft in Millionenhöhe glich die Seuchenkasse aus. Zu dem Vorgehen habe es keine Alternative gegeben - so stellten es die Behörden dar. Experten sind da ganz anderer Meinung. Arne Meyer und Ilka Steinhausen haben für NDR Info recherchiert.. (Link zum Podcast)
 


 
22.03.2009: Neues im Fall des H5N1 kontaminierten Grippeimpfstoffs des Herstellers Baxter
Die Abgeordnete Dr. Belakowitsch-Jenewein reichte am 22.03. eine parlamentarische Anfrage an den Gesundheitsminister ein. Die Anfrage können Sie im Wortlaut entweder hier auf unseren Seiten oder unter den parlamentarischen Materialen des Parlaments der Republik Österreich einsehen.
 


 
18.03.2009: Laborfehler - Ergänzende Informationen zur WAI Pressemitteilung vom 13.03.2009
("Experten kritisieren Reaktionen auf angeblichen Vogelgrippefall")
Eine detaillierte Darstellung "üblicher" Laborfehler beim Nachweis von H5N1 an Hand von 8 Beispielen.
 


 
14.03.2009: Weltweiter Rückgang von H5N1 Humanfällen - auch 2009
Aktualisierte / ergänzte Fassung des Artikels "Weltweit immer weniger "Vogelgrippe"-Infektionen bei Menschen" vom 23.12.2008.
 


 
13.03.2009: WAI Pressemitteilung zur Bayrischen "H5N1" Ente
Experten kritisieren Reaktionen auf angeblichen Vogelgrippefall
Experten des Wissenschaftsforums Aviäre Influenza (WAI) zeigten sich besorgt über die Reaktionen auf den angeblichen Nachweis der hoch pathogenen Vogelgrippe "H5N1 Asia" in Bayern. Die Pressemitteilung finden Sie im Volltext unter unseren Downloads.
 

24.02.2009: Kleine Anfrage des Bü90/Grüne im Bundestag zum Thema "Vogelgrippe"
Die Drucksachennummer lautet: 16/12026. Das WAI wartet mit großem Interesse auf die Beantwortung der in der Anfrage formulierten Fragen und wird die Antworten, sobald vorliegend, ebenfalls den Seiten des WAI veröffentlichen. Wir haben das Dokument im Volltext unter der Kategorie "Hintergrundinformationen" zum Download Bereitgestellt.


 
23.02.2009: Stellungnahme der AVIR Green Hills zur gestrigen Pressemitteilung des WAI
Mit heutigem Datum erreichte uns per E-Mail eine Stellungnahme der AVIR Green Hills (Österreich) zu dem Laborzwischenfall auf Grund mit H5N1 Viren kontamierten Grippeimpfstoffs. Sie können diese im Originaltext hier nachlesen.
 


 
22.02.2009: Laborzwischenfall durch mit H5N1 verseuchten Grippeimpfstoff
Meldungen tschechischer Medien zufolge kam es in einem Labor der 70 km östlich der Hauptstadt Prag gelegenen Biotest Ltd. in Konarovice zu einem schwerwiegendem Zwischenfall durch mit hoch pathogenen H5N1 Viren kontaminiertem Impfstoff. Eine Pressemitteilung des WAI zum Vorfall finden Sie unter unseren Downloads. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Eine Dukumentation der Vorgänge finden Sie auf den Seiten des EDIS („Emergency and Desaster Service“) unter der Kennung BH-20090217-20552-CZE.
 

 
01.02.2009: Das Rätsel der "Vogelgrippe": Geflügelpest oder Wildvogelseuche?
Autor: Dr. Peter Petermann

Erschienen in: Anz. Ver. Thüring. Ornithol. 6, 117-141A

Zusammenfassung
Die Klassische Geflügelpest durch Influenza-A-Viren der Subtyps H5N1 Asia (»Vogelgrippe«“) hat seit 1996 fast alle Regionen der Alten Welt erreicht, große Verluste in der Geflügelwirtschaft verursacht und mehrmals lokale Bestände gefährdeter Vogelarten dezimiert. Erforschung und Bekämpfung der Vogelgrippe wird seit Jahren von einer Hypothese beherrscht, nach der Wildvögel das Viren-Reservoir der H5N1 Asia-Viren sind und einen entscheidenden Anteil an der Ausbreitung haben. Für diese Hypothese konnten bislang keine Beweise gefunden werden. Eine vorläufige Analyse der bisherigen Ausbreitung unter Berücksichtigung genetischer Viren-Vergleiche zeigt, daß alle Phasen der Ausbreitung durch Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten zu erklären sind. Wichtige Faktoren bei der Ausbreitung sind unentdeckte Ausbrüche in Geflügelbeständen, Geflügelimpfungen und zeitweise bestehende Virenreservoire in tiefgekühlten Geflügelprodukten. Ein stärkerer ornithologischer Einfluß auf die Diskussion um die Konsequenzen der Vogelgrippe erscheint geboten, um die offenen Fragen zu beantworten.
Sie finden die Veröffentlichung im Volltext unter unseren Downloads
Das Einzelheft "Anzeiger des Vereins Thüringer Ornithologen" kann auch von Nichtmitgliedern gegen 25 EUR bezogen werden bei:

Verein Thüringer Ornithologen e.V.
Dr. Eberhard Mey
Ankerweg 16
D-07407 Rudolstadt

E-Mail: anzeiger@ornithologen-thueringen
 


 
17.01.2009: Literaturhinweise
 

23.12.2008: Weltweit immer weniger "Vogelgrippe"-Infektionen bei Menschen


21.12.2008: Zur Rolle der Geflügel-Massentierhaltung beim Auftreten der Vogelgrippe ("Klassische Geflügelpest") in Mitteleuropa
 



 
20.12.2008: Stellungnahme des WAI zu aktuellen H5N3 Ausbrüchen: Cloppenburg:
Super-GAU der industriellen Geflügelproduktion
Harmloses Virus löst Massenkeulungen aus - Hunderttausende Puten werden vergast
(Die Stellungnahme ist auch als PDF zum Download verfügbar)
Hinweis: Weiterhin haben wir heute einen Beitrag von Dr. Hermann Focke, Leitender Veterinärdirektor im Ruhestand und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des WAI, unter dem Titel Die Natur schlägt zurück / Ende der Fahnenstange? veröffentlicht (Aktualisiert und mit Fotos ergänzt am 21.12.2008).
 


 
02.11.2008: Neues Dokument unter Downloads
Unter der Kategorie "Hintergrundinformationen" wurde hinzugefügt: Johan H. Mooij: "Vogelgrippe (Klassische Geflügelpest) und Zugvögel: Wie gefährlich ist H5N1?"
Erschienen in: Charadrius 43, Heft 4, 2007: 196-217. Die Printausgabe kann bezogen werden über: Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V.
 


 
19.10.2008: Nachtrag zur gestrigen Pressemitteilung
Bereits am 15.10.2008 äußerte sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Brüssel zu einem Ausbruchsfall der "Vogelgrippe" im Stadtgut Mölkau, von welchem ausgerechnet der Verbraucher bis zur Veröffentlichung der gestrigen WAI-Pressemitteilung gar nichts wusste. Siehe Seite 10 in: SCOFCAH Brussels, 15 October 2008
 


 
18.10.2008: Pressemitteilung Dritter Fall von „Vogelgrippe“ in Sachsen – die Öffentlichkeit wurde nicht informiert

Wie dem OIE-Bericht (Ref. OIE 7439) vom 17. Oktober zu entnehmen ist, kam es offenbar bereits am 02. Oktober zu weiteren Infektionsfällen in Sachsen. Bei einer im Stadtgut Mölkau nahe Leipzig gelegenen Geflügelhaltung wurden im Tierbestand Influenzaviren des Typs H5 nachgewiesen. Gemäß OIE-Bericht wurden die 106 Tiere der Geflügelhaltung unmittelbar nach Feststellung des Virus getötet. Der OIE zufolge steht die exakte Bestimmung der Neuraminidase seitens des Friedrich-Loeffler-Instituts bis heute aus. Ob es sich um den gleichen, niedrig pathogenen Virustyp H5N3 handelt, wie er offenbar zeitgleich im Zoo Leipzig bei vier Tieren nachgewiesen wurde, ist derzeit ungewiss. Unklar ist ebenfalls, warum die Öffentlichkeit im Fall des Ausbruchs im Stadtgut Mölkau trotz 106 betroffener Tiere nicht unverzüglich informiert wurde. Werner Hupperich / WAI (Ebenfalls unter Downloads verfügbar)
Den OIE-Bericht (PDF) finden Sie hier
 


 
18.10.2008: Stellungnahme des Wissenschaftsforums Aviäre Influenza zu aktuellen Äußerungen von Verbraucherschutz-Organisationen bezüglich potentiell verseuchter, aber dennoch „unbedenklicher“ Lebensmittel. Verfügbar unter Downloads.
 


 
12.10.2008: WAI Pressemitteilung: Neun Monate nach der letzten Ausbruchsserie sind in Deutschland erneut Vogelgrippeviren des Typs H5N1-Asia entdeckt worden. Nicht etwa in sterbenskrankem Geflügel, wie man bei einer tödlichen Tierseuche vermuten würde, sondern in völlig gesunden Hausenten in einem Geflügelhof in Sachsen.. (den vollständigen Text der Pressemitteilung finden Sie unter Downloads)
 


 
04.10.2008: Am 25.09.2008 erreichte uns ein Anschreiben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz welches das WAI am 01.10.2008 in aller gebotenen Ausführlichkeit beantwortete. Sie finden die Schreiben sowohl in der Rubrik "Resonanz / Offener Brief" als auch unter "Downloads". Aus Anlass der seitens des BMELV nach wie vor in dessen Anschreiben falsch beurteilten Rolle der Wild- und Zugvögel am bisherigen Ausbruchsgeschehen, finden Sie den Anhang unseres Antwortschreibens auch in Form eines Artikels auf unseren Seiten veröffentlicht: Ausbrüche und Wildvögel?
 


 
15.09.2008: Am 18./ 19. September 2008 treffen sich die deutschen Agrarminister, um über Veränderungen der Geflügelpest-Verordnung zu beraten. Das WAI hat sich aus diesem Anlass mit einem offenen Brief an die teilnehmenden Minister gewandt, in welchem der aktuelle Sachstand nochmals zusammengefasst und dementsprechendes Handeln eingefordert wurde.
 


 
14.09.2008: Der Fall Eskildsen: Zum Ausbruch der "Klassischen Geflügelpest" ("Vogelgrippe") in Wermsdorf (Sachsen) im April 2006 - ein Erfahrungsbericht
Vortrag von Dr. Rosemarie Heiß, Geflügeltierärztin bei der Eskildsen GmbH am 09. und 10. Oktober 2006 beim 71. Fachgespräch der DVG der Fachgruppe Geflügelkrankheiten in Hannover. Fotos dazu finden Sie hier.
 

 
04.06.2008: Zum H5N1-Virus-Fund in der Schweiz im März '08
 

 
22.05.2008: Das WAI startet einen Aufruf an von der Stallpflicht betroffene Geflügelhalter. Dieser läuft unter dem Titel "Das Märchen vom Ende der Stallpflicht" und ist vom Menü "Aktuelle Aktionen" zu erreichen. Unter "Downloads" findet sich ebenfalls eine druckbare Version.
 

 
19.05.2008: Das WAI hat aktuell eine Umfrage zur Stallpflicht online gestellt. Diese richtet sich sowohl an private ("Hobby-") Geflügelhalter als auch an Landwirtschaftsbetriebe mit Geflügelhaltung. Sie finden diese Umfrage unter dem Menüpunkt "Umfrage zur Stallpflicht".
Unter "Downloads" finden Sie dazu übrigens jetzt auch eine druckbare Fassung der Umfrage zum "offline" ausfüllen.
 

Das WAI stellt die meisten Dokumente selbstverständlich zum kostenlosen Download bereit. Sie können diese im Hauptmenü auf der rechten Seite unter Downloads abrufen.

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